Africa is looking for

Aktuelle Nachrichten zum Projekt

Berlin, Mittwoch, den 29. August 2018 um 10.00 Uhr.

Das Team von "Africa is looking for" von TechUnite hat aktiv bei der Mahnwache anlässlich der Rückgabe der sterblichen Überreste aus dem früheren Deutsch-Südwestafrika teilgenommen. Verschiedene aktive NGOs aus Berlin, Betroffenenorganisationen aus dem heutigen Namibia, aber auch engagierte Berlinerinnen und Berliner haben an der Mahnwache teilgenommen (MD TechUnite).

 

Das Einbeziehen von Bürgerinnen und Bürgern in wissenschaftliche Projekten ist en vogue. Bürgerwissenschaften - auch Citizen Science genannt - ermöglicht es, viel mehr regionales Wissen zu generieren als durch systematisches Recherchieren möglich wäre.

 

Citizen Science ist dann ein besonders erfolgsversprechender Ansatz, wenn die kulturelle Identität im Vordergrund steht. Hier tragen Bürgerinnen und Bürger weltweit die Fakten zusammen, die die Herkunft (Provenienz) eines Kulturobjektes für uns verständlicher macht. 

Ab August 2018 wird es möglich sein, anhand ausgewählte Objekte unsere forschenden Bürgerinnen und Bürger zu schulen.

Anmeldung:

africa.provenienz@techunite.de

oder unter:

Beteiligende Provenienzforschung

 

 

Hintergrund der Initiative

Zwischen 1885 und 1914 kamem etwa 50.000 Objekte aus Afrika nach Deutschland. Etwa 60% der Objekte entstammem den deutschen Kolonialgebieten. Am 01.08.2017 startete TEFA e.V. unter dem Motto: Africa is looking for - urbane Schatzsuche eine Initiative, um mit Hilfe der Zivilgesellschaft in Deutschland und Afrika die Herkunft der afrikanischen Objekte zu ermitteln, die aus einem Unrechtskontext während der Kolonialzeit aus Afrika kamen und sich nunmehr in Deutschland befinden.

Es werden alle Bürgerinnen und Bürger weltweit aufgerufen, Hinweise zur Herkunft afrikanischer Kulturgüter zu geben: Kinderspielzeuge, Behältnisse, Zähne, Kulturobjekte, ausgestopfte Tiere, menschliches und tierisches Biomaterial. Informatikerinnen und Informatiker haben im Co-Design eine Methodik entwickelt, um semantisch fundiert über Social Media, dem WWW und über persönliche Begegnungen Objekte aus der Kolonialzeit zu identifizieren. 

Im zweiten Schritt werden Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, mit uns zu diesen Objekten ihre Erinnerungen zu teilen.

Bisher sind über 5000 Hinweise und Erinnerungen eingegangen. Besonders erfreulich ist, dass die Hinweise gleichermaßen aus Deutschland und aus verschiedenen afrikanischen Regionen kamen.

Für die afrikanischen Menschen handelt es sich um Schätze auf dem Weg zur kulturellen Identität.

 

Kontakt: citizen-science-africa@techunite.de

. 

Beteiligen Sie sich an der Bürgerwissenschaft

"Unser größter kulturelle Schatz sind Erinnerungen".

Wer kann zu den verschwundenen Objekten etwas sagen?

Jeder noch so kleine Hinweis zählt. Bitte nutzen Sie unser Hinweisformular. 

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Africa is looking for ...Citizen Science in der Provenienzfoschung

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Hier finden Sie uns

 

Projektbüro

Torstr. 39

10119 Berlin

 

Kontakt

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oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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