Berlin wird Fairtrade Town

Ein Produkt ist nur dann "fairtrade", wenn es unter fairen Bedingungen produziert und gehandelt wurde. Bei vielen Produkten kennen wir nicht die genaue Lieferkette. Globale Handelssysteme und transnationale Konzerne machen diese Rückverfolgung sehr schwer. Es ist daher wichtig, dass wir verhindern, dass weltweit Menschen - nicht selten Kinder - unter katastrophalen Bedingungen für große Handelsketten produzieren. Großflächige Agrarinvestitionen und massiver Rohstoffabbau in den Ländern des Südens führen zu Landvertreibungen, Wasserverschmutzung und massive gesundheitliche Einschränkungen der Bevölkerung. TechEnergy for Africa engagiert sich daher dafür, dass Berlin Fairtrade Town wird. Viele Bürgerinnen und Bürger und zahlreiche Initiativen beispielsweise in Treptow-Köpenick unterstützen diesen Prozess.

Mehr Informationen unter:

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin

FairTradeTownTK@web.de

Wichtige Hinweise auf faire Bedingungen sind u.a. :

  • Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauer bekommen für ihr Produkt einen fairen Preis, der mindestens auf Weltmarktniveau liegt.
  • Die Handelsbeziehungen sind langfristig angelegt und kommen im besten Fall ohne Zwischenhandel aus. 
  • Es werden existenzsichernde Löhne gezahlt und soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung gefördert.
  • Es wird keine ausbeuterische Kinderarbeit geduldet.
  • Umweltkriterien in den Fairtrade-Standards regeln einen ressourcenschonenden und ökologischen Anbau.
  • Es finden infrastrukturelle Anpassungsprozesse statt, um die Zielsetzung zu fördern.
  • Produzentinnen und Produzenten haben ein Mitbestimmungsrecht im Fairtrade-System.
  • Eine Rückverfolgbarkeit der Lieferkette ist gegeben.

Ihr Ansprechpartner:

Cristina Barrientos

communication@techenergy-for-africa.de

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