Das Streben nach Glück

 

Viele Menschen, die nach Deutschland kommen, sind auf der Suche nach einem besseren Leben. Nicht immer finden sie das, was sie sich vorgestellt haben. Nur sehr selten haben wir uns bisher damit befasst, welche Vorstellungen Geflüchtete mitbringen. Was verstehen sie unter Integration? Hat die Mehrheitsgesellschaft und die Menschen aus Afrika und den anderen Krisengebieten das gleiche Verständnis?

Unsere Gesprächsgruppe "Streben nach Glück" wird von Ethikern geleitet, die gemeinsam mit den Helferinnen und Helfern und den ankommenden Menschen sich dieser zentralen Frage stellen. Sie ist für alle Beteiligten kostenlos.

Auf dem Weg aus Afghanistan oder aus afrikanischen Ländern, kann man in vielen Ländern bleiben, die nach der Genfer Flüchtlingskonvention die geflüchteten Menschen erst mal aufnehmen und schützen, teils mit Unterstützung der UN-Flüchtlinsorganisation UNHCR. Sie können mit ihren Familien in Camps überleben. Nach der Phase des Überlebens fangen viele Menschen an, sich über ihre Zukunft Sorgen zu machen. In dieser Phase wird über den Inhalt des Artikel 33 der Genfer Flüchtlingskonvention mit ihnen vor Ort und im TechUnite Center Costa Ballena gesprochen. Für die, die zurückwollen, werden Optionen besprochen und Entscheidungshilfen gegeben. Andere wollen in die westlichen Industrinationen ohne genaue Vorstellungen zu haben, wie sie sich dort ernähren wollen oder wie der Arbeitsmarkt genau ausschaut. Hier ist eine frühe neutrale Beratung von entscheidender Bedeutung. Menschen, auch mit geringem Bildungshintergrund, merken, wenn eine Beratung interessensgeleitet ist, daher werden die Gespräche nur von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geleitet, die eine besondere Ausbildung in Ethik haben. 

Im Arbeitskreis "Ethische Aspekte der Rückfrührung" werden solche Fragen besprochen.

 

Eine immer häufiger genannte Ursache für die Flucht aus Afrika ist der Wassermangel. Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass der Klimawandel zunächst für die Zunahme der Landflucht verantwortlich ist. In den Städten sehen die zumeist jungen Menschen aber nicht ausreichend Perspektiven und finden in der Regel keine Erwerbstmöglichkeiten. Oftmals sehen sie in der Migration den einzigen Ausweg, um die Situation ihrer Familien auf dem zu verbessern. In einem kostenlosen Kurs zum Wassermanagement sprechen wir die Zielgruppe an, deren Familien in der Heimat als Kleinbauern tätig sind. Über diesen konkreten Weg kann ein praxisbezogene Wissenstransfer erfolgen. 

Hier finden Sie uns

 

Projektbüro

Torstr. 39

10119 Berlin

 

Kontakt

Interessieren Sie sich für eins unserer Projekte?

Rufen Sie einfach an unter:

030-224 66 415

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Eine Verwendung der Seiten oder Bilder ist ohne ausdrückliche Genehmigung nicht gestattet.